Das Rütli in der Gemeinde Seelisberg (CH)

Was die Rütli-Wiese - die "Wiege der Schweiz" genannt - mit der comperdi zu tun hat, erfahren Sie bald hier.

Denkwerzeuge der Höchstleister / Funktionsbezogene Werkzeuge

Symmetrisierung von Schnittstellen

Symmetrisierung von Schnittstellen ist die Basis ihrer Selbstorganisation. Asymmetrische Schnittstellen benötigen Steuerung um zu funktionieren. Symmetrisierung wird also nötig, wenn wegen zu hoher Dynamik jede Steuerung versagt.

Outsourcing: Ein Mittel zur Symmetrisierung ist ihre Ökonomisierung. Ökonomische Schnittstellen gibt es nur auf der Grenze eines Unternehmens. Ökonomische Schnittstellen sind nicht nur symmetrisch, sondern auch doppelt kontingent. Solche Schnittstellen senken die Kosten und steigern die Qualität automatisch. Voraussetzung ist die Unterscheidung von Kern- und Schalen-Kompetenz. Nur Schalen-Kompetenz lässt sich über diesen Schnittstellen-Typ an die eigene Wertschöpfung koppeln. Beide Konfliktfälle beim Outsourcing können durch entsprechende Maßnahmen positiv gewendet werden. Wenn Kern-Kompetenz gekauft werden soll, dann kann der zugehörige Markt erzeugt werden. Dabei ist auf doppelte Kontingenz zu achten. Prinzip: Kern- in Schalen-Kompetenz transformieren, dann kaufen. Wenn Schalen-Kompetenz nicht zugeliefert werden soll, obwohl ein Markt existiert, muss der eigene Wirkungsgrad so weit gesteigert werden, dass diese Leistung auch verkauft werden kann. Prinzip: Schalen- in Kern-Kompetenz transformieren, dann verkaufen.

Interne Symmetrisierung: Können Schnittstellen nicht durch Outsourcing symmetrisiert werden, so bleibt nur die interne Symmetrisierung. Eine interne Schnittstelle wird symmetrisiert, indem ein Teil der Kompetenz auf die jeweils andere Seite geschafft wird - die Alltagskompetenz in Richtung Peripherie die innovative Kompetenz in Richtung Zentrum.